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Mit Bergführer Curdin Cavegn unterwegs

Tourenbericht zum Bifertenstock

Auf geht’s zum Bifertenstock

Mit Curdin Cavegn auf zum «Piz Durschin»

Zusammen mit dem lokalen Bergführer Curdin Cavegn geht es auf eine entdeckungsreiche zweitägige Tour hinauf zum 3’419 Meter hohen Bifertenstock – oder wie wir Einheimische ihn hier nennen, «Piz Durschin».

In diesem Bericht erfährst du alles über diesen abenteuerlichen Ausflug. Lese weiter und erlebe die zweitägige Tour auf den «Piz Durschin» hautnah mit – und vielleicht packt dich die Lust, selbst eine mitzumachen.

 

Aller Anfang ist schwer

Ein imposanter Aufstieg

Das beeindruckende Gebirge, welches sich oberhalb von Brigels befindet und durch seine charakteristisch spezielle Gesteinsschichtung nicht zu verwechseln ist, ist bereits von Ilanz und sogar aus dem Skigebiet Flims Laax Falera sehr gut zu sehen. Der Bifertenstock kann auf verschiedene Weise bestiegen werden, je nach den eigenen bergsteigerischen Fähigkeiten. Besonders imposant und abwechslungsreich ist allerdings der Aufstieg durch den «Bänderweg». Von Weitem kann man kaum glauben, dass man diese Wand durch die Amphitheater Kessel durchqueren kann. Doch wer diese Tour absolviert, weiss es später besser.

Am ersten Tag fahren wir mit dem Auto hinauf bis zur Alp Quader auf 1’904 m.ü.M. Von da aus geht es auf einem Wanderweg weiter, der anfangs etwas steiler, dann aber mehr oder weniger auf gleicher Höhe bleibend bis zur Bifertenhütte auf 2’482 m.ü.M. Diese etwas mehr als 500 Höhenmeter und 2.5 Stunden Marschzeit haben wir dank der atemberaubenden Aussicht auf den Brigelserhörner, dem Piz Tumpiv, dem Bifertenstock und unserem Tagesziel, dem Kistenstöckli, locker bewältigt.

Weiter bis zum Tagesziel

Steinmännchen weit & breit

An einer kleinen Hütte mit insgesamt 20 Schlafplätzen angekommen, machen wir eine kurze Pause: Eine leckere Bündner Gerstensuppe und ein feines «Plättli» dürfen da natürlich nicht fehlen! Danach machen wir uns mit leichtem Gepäck wieder auf den Weg zum Kistenstöckli. Übrigens ist das Kistenstöckli an und für sich auch schon selbst eine Tagestour wert.

Über eine steile Flanke und einige einfache, kurze Felspassagen – bei welchen wir mit Ketten gesichert sind – geht es dann auf den mit Steinmännchen übersäten Gipfel. Ein überwältigendes Panorama zeigt sich uns, dank des blauen Limmeren Stausees, des Tödis und des morgigen Gipfelziels.

Sonnenaufgang mit atemberaubender Aussicht

Ein neuer Tag beginnt

Beim Abstieg erlebten wir dann den Höhepunkt des Tages: Eine Steingeiss und ihr Kitz zeigten sich etwas unterhalb des Gipfels. Wieder bei der Hütte angekommen, erwartet uns ein feines 4-gängiges Abendessen, gefolgt von einer Portion Schlaf, denn unsere Wecker werden uns bereits um 4 Uhr wieder aus den Federn trillern.

Nach einer kurzen Materialkontrolle am nächsten Morgen marschieren wir im Schein der Stirnlampe los. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite und wir sind gespannt, was uns heute alles erwarten wird. Zusammen mit unserem Bergführer, Curdin geht es gemütlich auf einem Weg, über Schutt und Geröll, die Flanken hinauf. Bald schon können wir die Stirnlampen ausschalten, denn die schöne Bergwelt beginnt in der Morgensonne zu leuchten – Ein fantastischer Sonnenaufgang mit dem Kistenstöckli im Hintergrund zeigt sich.

Über das Amphitheater bis nach ganz oben

Nächstes Ziel: Das Gipfelkreuz

Wenige später sehen wir zum ersten Mal in das Amphitheater vom Bifertenstock – ein Bild, welches man einmal gesehen haben muss! Nun heisst es für uns: Klettergurt und Helm aufsetzten und anseilen.

Curdin führt uns über die verschiedenen Wegabschnitte, einmal etwas schmaler, dann wieder über ein etwas breiteres Plateau. Erstaunlicherweise zeigt sich doch immer wieder sowas wie ein kleiner Wanderweg. Fasziniert von der atemberaubenden Bergkulisse, in der wir uns befinden, vergeht die Zeit wie im Fluge. Um auf das Gipfelplateau zu gelangen, müssen wir jetzt ein kleines Firnfeld und einige Abschnitte klettersteig ähnlich hochsteigen. Oben angekommen, zeigt sich eine lange, mit Eis bedeckte Kante und zuvorderst das Gipfelkreuz, welches wir nach gut 30 Minuten erreichen.

Bereits neue Touren im Visier

Gipfelglück pur!

Endlich geschafft! Am Ziel angekommen, erzählt uns Curdin die Geschichte zum Gipfelkreuz, welches er und drei seiner Kollegen im Jahr 2012 zerlegt, hochgetragen und oben angebracht haben. Danach gibt es einen kleinen Snack und wir geniessen die Aussicht mit den möglichen nächsten Gipfelzielen, wie der sehr nahe gelegene Tödi. Anschliessend geht es wieder über das imposante Amphitheater zurück zur Hütte.

Ausgepowert & zufrieden nach Hause

Gipfelerlebnisse, die man nicht vergisst

Zurück bei der Bifertenhütte, erwartet uns das obligatorische Möhl und Kuchen, bevor es dann weiter runter zum Auto geht und wir erschöpft, aber zufrieden mit einem Rucksack voller Erlebnisse nach Hause fahren.

Es lohnt sich, diese abwechslungsreiche Tour zum Bifertenstock zu unternehmen, denn von Wandern auf dem Bänderweg, über Gletscherqueren, bis hin zu einem kurzen Klettersteig und Abseilen ist alles mit dabei.

Abb.7 Abstieg vom Gipfel und Blick in den Bänderweg

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